2007-05-28

Cycling through the Trubach Valley

Early in morning I headed with my bicycle to the Gräfenbergbahn for a tour through the Trubach Valley (draft of a Google map), located 45 km north of Nuremberg in Franconian Switzerland.

To be continued.

2007-05-20

Schnaittach and the Rothenberg Fortification

Early Sunday morning I left Nuremberg for a trip to Schnaittach and the Rothenberg fortification (draft of a Google map), located 25 km northeast of Nuremberg and 561 m high, a south tip of Franconian Switzerland. Warm weather and little west wind, perfect conditions. Via Behringersdorf, Rückersdorf, and Lauf a.d. Pegnitz I reached Neunkirchen a. Sand around 10 o'clock, where I took the first photos today; church with two towers, a castle like arrangement.

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Nice passage through a small forrest and plain fields with the Rothenberg castle at the horizont, eastwards in front of me. I could not resist and took short videos (train crossing my way, birds making noise, and the Rothenberg). The Rothenberg fortification in its current extension was constructed by the Bavarians against Nuremberg in the first half of the 18th cent. It was never finished and fall into ruins since 19th cent.—today the Bayerische Schlösser- und Gärtenverwaltung spends much money for preservation.

IMG_0386_88 IMG_0401_88 Homewards down the Rothenberg via Rabenshof, Kersbach, Rollhofen, Nürnberger Spitalwald, Simonshofen, (Neunhof, nice view), Oedenberg, and through the Sebald forrest back to Nuremberg.

More photos already posted at flickr.

To be continued.

2007-05-17

»Verborgene Schätze« - aktuelle ausstellung im GNM

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Der die ausstellung begleitende katalog (Frank Matthias Kammel u.a., Verborgene Schönheit. Spätgotische Schätze aus der Klarakirche in Nürnberg. Katalog zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 2007. Preis im Museum: € 17,80), für den mir in der museumsbuchhandlung cool € 18 berechnet werden, ist anstrengend zu lesen: der grau-weiß-druck erfordert gute lichtverhältnisse. Die fehlende schwärze ist offensichtlich bei einigen Dürer-grafiken zu finden und führt dort zu vermatschungen. Zumeist sind die abbildungen aber durchaus brauchbar. Mit der ausstellungsbeschreibung bei www.gnm.de ist es kaum anders – grau-in-grau wie der web-auftritt des museums.

Die ausstellung läuft seit dem 10. mai und war heute, wie überhaupt das museum, wohl wegen des regenwetters gut besucht.

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Mit dem fadenscheinigen argument "leihgaben" ist das fotografieren in der ausstellung untersagt. Dabei gehört eine vielzahl der ausgestellten objekte sowieso zum museumsbestand und die meisten aus st. Klara stammenden stücke kann man für gewöhnlich in der kirche vor ort aufnehmen...

Fortsetzung folgt.

2007-05-13

Igensdorf, Oberrüsselbach, Lillinghof usw.

Heutige route: Igensdorf, Oberrüsselbach, Lillinghof, Oberwindsberg, Lillachquelle, Weißenohe (s. VGN-Freizeittip und dann auf »Drucken« klicken). Startpunkt war erneut Igensdorf, aber diesmal sollte es wirklich ostwärts gehen – die westwärtige tour über Regensberg fand im april statt.

Ende der Tour im friedfertigen Weißenohe. IMG_0198_88
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Kann fortgesetzt werden.

2007-05-10

Denkmal- und naturschutz

Die vestnertormauer östlich der nürnberger burg, hinunter zum maxtor. Viel raum lässt die denkmalpflege der natur an dieser stelle nicht. IMG_0037_88

Nur an einem kurzen abschnitt können sich momentan pflanzen entwickeln. IMG_0048_88

2007-05-06

Unter 4 bäumen in der stadt

Nach dem schwimmen am frühen nachmittag im Lönneberga (der ehem. »Restauration Uhland«), wo es 2 kastanien (1 x weiß und 1 x rot), eine linde und eine platane – schwer haben, aber grünen schatten spenden. Die gusseiserne einfriedung kann jedoch leider nicht den lärm der auch am sonntag gelegentlich vorbeidonnernen autos abhalten.

Selten habe ich einen solch schwierigen salat gegessen: die gestifteten bestandteile lassen sich kaum von dem gutgefüllten teller gabeln! Angenehm für den geschmack der eingemischte stangensellerie und die übergestreuten sonnenblumenkerne. Den reichlich beigegebenen balsamico-essig kann ich zum verfeinern des kartoffelgratin verwenden. Krugbier.

Verlangen, in einem altbau mit rückwärtigem garten zu wohnen...

2007-04-29

2-bändige Kleist-ausgabe von 1859

Stefan Gretzler hat bei www.digiWunschbuch.de die 2-bändige Kleist-ausgabe von 1859 bearbeiten lassen. Ludwig Tieck ist der ursprüngliche herausgeber und diese ausgabe wurde von Julian Schmidt redigiert und neu herausgegeben:

  • Heinrich von Kleist's gesammelte Schriften - Th. 1: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN512475792
  • Heinrich von Kleist's gesammelte Schriften - Th. 2 : http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN512476551

Bei dem zum download angebotenen PDF ist zu beklagen, dass beim ersten band die hierarchie der sog. bookmarks nicht korrekt ist und dass man überhaupt die oktavseiten auf größere blätter (DIN A4?) gelegt hat, so dass man beim durchblättern mit viel weißem leerraum zu kämpfen hat:

Kalchreuth – ein mittagsausflug

Mit den eltern zum mittagessen ins nahe Kalchreuth – nach 3 stationen und einer viertelstunde fahrt kamen wir an der restaurierten bahnstation an.

Spaziergang südlich der gleise der Gräfenbergbahn, dann unterführung und einen »bauernweg« hoch in den ort. Die kirschbäume sind zumeist verblüht, vereinzelt stehende apfelbäume entschädigen.

Einige fachwerk- und steinhäuser und -scheunen, doch der kern mit ehem. wasserschloss, kirche, pfarrhaus, kantorei und ehem. schule (?) ist eine stimmige ansammlung historischer bauwerke. Herausragend die kirche und ihre reiche ausstattung. Faszinierend »Christus und die apostel«, an der nördlichen chorwand angebrachte sitzfiguren aus ton von e. 14. jh.

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Solides mittagessen in der schloss-gaststätte (sollte es zu dem kloß mit champignonsoße nicht auch salat geben?); neben Tucher gibt es glücklicherweise Zirndorfer Landbier ausgeschenkt. Rückfahrt um 14 uhr.

2007-04-22

Weißenohe – Gräfenberg – Großenohe – Weißenohe

Wieder wurde es nichts mit der tour von Igensdorf nach Weißenohe über Lillinghof. Die mannschaft war geschrumpft – diesmal nur zu viert, aber erfreulicherweise mit einem neuen gesicht liefen wir unsere runde. Genau wie in A.s rotem führer beschrieben, nur entgegengesetzt, um am ende der tour mit Lillachtal und klosterbrauerei die tageshöhepunkte zu haben. Der Entwurf einer Google-karte (abgebrochen); hier die nachbearbeitung mit Google Earth (wip). IMGP9609_88 Kurz nach 10 in Weißenohe angekommen, lassen wir das imposante barockkloster und die klosterbrauerei zunächst links liegen. Vorbei an einem dieser obligatorischen osterbrunnen geht es durch einen maigrünen tunnel den berg hinan. Oben angekommen, sehen wir Igensdorf im leicht dunstigen tal, wo wir letzten sonntag gestartet waren. IMGP9619_88 In Gräfenberg, sobald man aus dem schatten der häuser tritt, ist es frühsommerlich warm. Auch andere wanderer studieren die wanderwegsymbole. Nachlesen, was es Ritter Wirnt, diesem mittelhochdeutschen Dichter der nachklassischen zeit, auf sich hat; G. scheint ihn identitätsstiftendes element mit wiedererkennungswert für den mittelalter-tourismus aufzubauen. Nördlich hinter G. recht flaches hochland (um 450 m), viel raps auf den unterschiedlich großen feldern. Nur selten durch kleine waldstücke; 1 reh, als wir pause machen. Und dann ein wenig bergab an kleinfelsen und pferdekoppeln vorbei in das solide Dorf Großenohe. Eigenartig all die gerade restaurierten einbogigen brücken über den momentan trockenen bach. Für vegetarier gibt es bärlauchsuppe (lecker!) und einen kloß, aber auch hasen- und sauerbraten ist im angebot; ausgeschenkt wird das bier brauerei Friedmann in Gräfenberg. IMGP9647_88 In der mittagssonne um die 3 zinnen herum und dann über zumeist offenes land über Kappel und Wölfersdorf mit blick auf Hilpoltstein nach Lilling (erfrischendes radler), durch den Wald zur Lillachquelle, die auch noch als osterbrunnen geschmückt ist. Nach nur 4 km mündet die Lillach in die Kalkach. Sattgrüne grasbüschel und leuchtende Sumpfdotterblumen auf den Sinterstufen in der nachmittagssonne. IMGP9696_88 Weißenohe ist bekannt (s. kurzinv. Forchheim 1961, 208ff.), barocker kirchenbau nach plänen von Wolfgang Dientzenhofer, die abtei vielleicht von Johann D.; treppenhaus erst mitte 18. jh. Der architektonische schmuck am außenbau ist zurückhaltend und beschränkt sich auf mehrfach profilierte fensterblenden sowie das portal mit gesprengtem segmentbogengiebel. Zwei weitere flügel wohl ähnlichen ausmaßes sind dem zahn der zeit anheimgefallen. – Im kurzinventar werden keinerlei archäologische untersuchungen erwähnt.

Der biergarten der klosterbrauerei brummt. Ein älterer herr am nachbartisch verspeist "saure zipfel" (natürlich ohne senf!); wir lassen zwetschgenkuchen, schnitzel mit pommes, obatzter, und bratkartoffeln auftragen. IMGP9706_88

2007-04-21

nochmal GBS - Tieck und umfeld

  • Friedrich Tieck: Ein Beitrag zur deutschen Kunstgeschichte im Zeitalter Goethes und der Romantik By Edmund Hildebrandt († 1939), 1906 UMich. Weitgehend ok, einige seiten sind etwas verwaschen und die abbildungen könnten besser sein. Der autor ist laut wikipedia erst 1939 gestorben (DDB kennt das sterbedatum einmal wieder nicht).
  • Seit 1 1/2 jahren gibt es nun bei GBS »Heinrich von Kleists gesammelte Schriften« in 3 bdn. (1826), die Ludwig Tieck bevorwortet und herausgegeben hat (google id: nhKFnBtqU9YC zd23G_dPIMsC und Uo5ZfrBMetcC - Digitized Aug 4, 2005). Davon ist jedoch nur bd. 2 als PDF downloadbar, bd. 1 kann man online lesen und bd. 3 ist gar nichts einsehbar. Gescannt wurden die exemplare der UMich:

    1. http://mdp.lib.umich.edu/cgi/pt?id=39015027522922 (hier fehlen zumindest das titleblatt und die seiten bis III)
    2. http://mdp.lib.umich.edu/cgi/pt?id=39015027522930
    3. http://mdp.lib.umich.edu/cgi/pt?id=39015027522948

    Die vorrede von bd. 1 ist in Tiecks »Krit. Schr.« 2, s.1-58 nachgedruckt. Dieser bd. 2 ist bei GBS nur als moderner reprint vorhanden, der nicht eingesehen werden kann; es ist jdeoch in der Arno-Schmidt-RefBib (14,3 MB) bereits eingestellt; auszüge aus der vorrede diplomatisch ediert gibt es bei textkritik.de.

    Tiecks einbändige Kleist-ausgabe von 1821 scheint bislang noch nicht digitalisiert zu sein; auszüge aus der vorrede diplomatisch ediert gibt es bei textkritik.de.

    »Heinrich von Kleist's politische Schriften und andere Nachträge zu seinen Werken«, Rudolf Köpke (ed.) sind bereits in arbeit [google id: f_wdAAAAMAAJ - gut digitalisiert]. Die »Briefe an seine Schwester Ulrike« gibt es bei GBS bereits in 2 digitalisaten (vBQMb0WWHRYC [UMich]; Z9ldLxXgKdcC [HarvU]).

  • Greifbar ist nun auch wieder eine kommentierte Shakespeare-ausgabe, und zwar die von 1843-44 (3. aufl.); mit der suche inauthor:tieck shakespeare date:1843-1844 werden momentan 5 bde. der Oxford University angezeigt. Bd. 1 u. 2 dieser ausgabe habe ich aber bislang leider nicht finden können. An der ersten auflage hat Tieck mit seinen mitarbeitern von ca. 1819 gearbeitet (1825-33), die zweite auflage erschien 1839-40 (von der 7 bde. der New York Public Library momentan angezeigt werden: inauthor:schlegel shakespeare date:1838-1841).